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Grußwort von Stanislaw Tillich

Liebe Teilnehmerinnen, liebe Teilnehmer, liebe Gäste,

der Deutsche Fürsorgetag blickt auf eine stolze sowie ereignisreiche Geschichte zurück. Erstmals 1880 in Berlin veranstaltet, findet er dieses Jahr zum 80. Mal statt. Zum siebten Mal ist er im Freistaat Sachsen zu Gast. Ich freue mich, Sie zu diesem Anlass in der Messestadt Leipzig begrüßen zu dürfen. Das Motto des 80. Deutschen Fürsorgetages lautet „Teilhaben und Teil sein“. Wie schon viele Male zuvor stellt der Fürsorgetag damit seine außerordentliche Bedeutung für unsere Gesellschaft unter Beweis: Er erinnert uns an die so wichtige Frage, wie wir als Gemeinschaft unser Zusammenleben gestalten wollen.

Denn die Teilhabe aller Gesellschaftsmitglieder ist ein integraler Bestandteil unserer Demokratie. Sie ist Ausdruck der Werte, die wir alltäglich zu leben versuchen und stets nach außen hin vertreten wollen. Besonders müssen wir uns denen zuwenden, die benachteiligt sind und deren Teilhabe wir fördern müssen. Eine besondere Bedeutung kommt dem diesjährigen Motto auch vor dem Hintergrund der Zuwanderung ausländischer Mitbürger zu. Unwichtig ist es hierbei, ob die Menschen aufgrund von Flucht und Vertreibung oder wegen eines konkreten Arbeitsangebots zu uns kommen. Es gilt, diesen Menschen eine Integration in unsere Gesellschaft zu ermöglichen, damit auch sie ein Teil werden sowie teilhaben können. Für die Gemeinschaft ist es deshalb wichtig, sich immer wieder mit dieser Fragestellung auseinanderzusetzen.

Der Deutsche Fürsorgetag trägt zu dieser Auseinandersetzung bei. Mit einer Vielzahl unterschiedlicher Fachbeiträge gelingt es ihm, Menschen aus diversen Positionen und Bereichen zusammenzuführen und sich kritisch mit der deutschen Sozialpolitik auseinanderzusetzen. Mein Dank gebührt daher den Veranstaltern sowie den vielen Unterstützern des Deutschen Fürsorgetages.

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wünsche ich spannende, aufschlussreiche und bereichernde Tage!

Stanislaw Tillich

Ministerpräsident des Freistaates Sachsen