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Grußwort von Johannes Fuchs und Michael Löher

Herzlich Willkommen zum 80. Deutschen Fürsorgetag!

Mit dem Motto „Teilhaben und Teil sein“ haben wir für den 80. Deutschen Fürsorgetag ein diskussionswürdiges Spannungsfeld in der Sozialpolitik, dem Sozialrecht und der sozialen Arbeit gewählt. Aus sozialrechtlicher Sicht ist Teilhabe durch Ansprüche und Leistungen geprägt. „Teil sein“ – also die Zugehörigkeit zur Gesellschaft -  verlangt nach Anerkennung von Vielfalt und Verschiedenheit sowie der Möglichkeit von Beteiligung. Diese beiden Aspekte stehen nicht nebeneinander, vielmehr bestehen zwischen ihnen Beziehungen und Wechselwirkungen. Dahinter stehen Fragen, wie angesichts des demografischen Wandels und knapper werdender Ressourcen  die Verantwortung von Staat, Gesellschaft und des Einzelnen auszutarieren sind, um den  - zu Recht – steigenden Anspruch auf Teilhabe  sicherstellen zu können. Wo verlaufen die Grenzen zwischen öffentlicher und privater Verantwortung? Wo ist mehr staatliches Handeln erforderlich und wo weniger? Welchen Anteil haben die Gesellschaft und der Einzelne? Welche Strukturen und rechtliche Rahmenbedingungen sind förderlich, welche nicht? Wo müssen wir nachsteuern? Und nicht zuletzt: was bedeutet der Anspruch auf Teilhabe sozialpolitisch und gesellschaftlich konkret?


Aus unserer Sicht ist der größte deutschsprachige Leitkongress des Sozialen in Europa der richtige Ort, diesen Fragen nachzugehen und ganz in der Tradition des Fürsorgetags mit Ihnen  Impulse und Antworten zu geben. Die drei Symposien und fast vierzig Workshops und Fachvorträge bieten Ihnen viele Möglichkeiten zum Austausch und zur Diskussion.


Johannes Fuchs
Präsident des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V.
Michael Löher
Vorstand des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V.

Kontakt

Allgemeine Fragen
Jenny Kautza, Linda Meier
Telefon: 030 - 62980 - 616
Fax: 030 - 62980 - 150

Projektleitung
Beate Maria Hagen
Telefon: 030 - 62980 - 614